Betriebsrat – Betriebliches Gesundheitsmanagement

Seminar: Die Rolle des Betriebsrates im Betrieblichen Gesundheitsmanagement


Im Unternehmen wirken besonders vier Ebenen, die zusammen hängen, auf die Gesundheit der MitarbeiterInnen, ein:

• Die Verhältnisse des Arbeitsplatzes (Arbeitsplatzgestaltung und -umgebung);
• Die Organisatorische Ebene (Strukturen, Arbeitsprozesse, Arbeitszeitgestaltung);
• Die Psychosoziale Ebene (Arbeitsklima, Führungsstil, Kommunikationsklima);
• Die Ebene der physiologischen Voraussetzungen (persönliche Voraussetzungen,
z. B. gegenüber Beanspruchung, Verhaltenskompetenz).

Eine Klammer für diese Ebenen ist die Unternehmenskultur. Veränderungen und Verbesserungen in diesem Bereich sind immer auch als Culture-Change-Projekt zu begreifen und als solches zu behandeln. Die Veränderung der Führungskultur ist ein wesentlicher Anteil eines BGM auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist es die Beteiligung der Betroffenen und des Betriebsrates.

Für die Betriebsräte gewinnt die verantwortliche Beteiligung an einem BGM immer mehr an Bedeutung und wird zu einem wesentlichen Bestandteil der Arbeit werden. Im Seminar wird insbesondere auf diese Rolle des Betriebsrates eingegangen. Dabei steht der praktische Ansatz von Handlungsoptionen (und Erfordernissen) im Mittelpunkt.

  • Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen an ein BGM

– WHO, Ottawa Charta, Luxenburger Deklaration
– Demographischer Wandel
– Veränderung der Arbeit
– Stress, Burnout, Mobbing …

  • Die Rahmenbedingungen für betriebsrätliches Handeln

– Gesetze, Normen – Information, Beteiligung, Mitbestimmung
– Auftrag und Ziele
– Betrieb und Belegschaft

  • Rolle des Betriebsrats

– Strategische Überlegungen und Betriebsratsziele
– Welche Instanzen sind zu beteiligen?
– Die Rolle des Betriebsrates in der Gestaltung des Gesamtkonzeptes
– Die Rolle des Betriebsrates in der Umsetzung der Einzelkomponenten

  • Betriebsvereinbarungen

– Regelungsbeispiele

Seminarangebot: BGM

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