3. Die Inhalte und Prozesse im BGM

Das folgende Bild zeigt den langen Weg zum betrieblichen Gesundheitsmanagement, die Inhaltlichen Bausteine.

Ziele, Strukturen und Prozesse zu integrieren reicht jedoch in keinem Fall aus ein nachhaltiges Ergebnis in einem BGM zu erreichen.Um ein betriebliches Gesundheitsmanagement nachhaltig zu gestalten sind noch mindestens folgende Komponenten erforderlich:

  1. Eine Veränderung in der Betriebskultur, die ein BGM unterstützt!
  2. Eine wertschätzende Führung und Führungsverhalten
  3. Eine überzeugende Realisierung eines Partizipationskonzeptes für Mitarbeiter und Interessenvertretungen.
  4. Die Implementierung des BGM in die Kernprozesse der Unternehmensführung (z. b. ISO 9001).
  5. Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Das folgende Bild der ineinander gestaffelten Element und Maßnahmen zeigen das aktuelle Diskussionsergebnis (2012) und die einzelnen Entwicklungsschritte dorthin:
Arbeitsschutz >> gesundheitsförderliche Einzelmaßnahmen >> betriebliche Gesundheitsförderung >>  betriebliches Gesundheitsmanagement.

Das ist die Entwicklung der letzten 20 Jahre grob zusammen gefaßt.Im Bereich des BGM wird kurz erwähnt:

  • Die Schaffung von integrierten, dauerhaften Strukturen und Prozessen
  • … Führung, Vertrauen, Werte, Unternehmenskultur

Damit ist die Kernfrage aller Akteure nach dem „wie?“ zwar nicht beantwortet, aber die richtigen Anforderungen sind bestimmt.

Insbesondere eine überzeugende Realisierung eines Partizipationskonzeptes für Mitarbeiter und Interessenvertretungen ist noch kaum in einem deutschen Betrieb umfassend bearbeitet worden. Auch die geforderte Implementierung des BGM in die Kernprozesse der Unternehmensführung (z. B. ISO 9001) dürfte bisher eher selten durchgeführt worden sein. Hinzu kommt, das nur durch einen im Unternehmen implementierten kontinuierlichen Verbesserungsprozess das Ergebnis nachhaltig sichergestellt werden kann.

Elemente davon sind:

  • Evaluierungsprozess: Überwachung, Messung, Analyse und Evaluation
  • Prozess der „Kontinuierlichen Verbesserung“: Festlegung der Ziele, Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen, Auswertung der Ergebnisse, Bewertung der Ergebnisse und Korrekturen im Prozess

Die Umsetzung wird „betriebsbezogen“ erfolgen müssen, um den Besonderheiten der Betriebe gerecht werden zu können.

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