Gesundheitszirkel

„Gesundheitszirkel sind in Anlehnung an Qualitätszirkel  aufgebaute betriebliche Gruppenaktivitäten um die betriebliche Gesundheit zu fördern.
Mit Gesundheitszirkeln versucht man das Erfahrungswissen der Beschäftigten mit dem Fachwissen von Experten zusammen zu bringen und so alle gesundheitsgefährdenden oder gar krankmachenden Faktoren am Arbeitsplatz und seiner Umwelt zu identifizieren und zu analysieren.“ Quell: WikipediaBetriebliche Gesundheitsförderung mit Gesundheitszirkeln hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Gleichwohl liegen in der Bundesrepublik Deutschland wenig empirische Untersuchungen zur Evaluation betrieblicher Gesundheitszirkel vor.

In einer Untersuchung der BKK heißt es, dass die deutlichsten Verbesserungen auf den Gebieten “soziale Unterstützung”, “Arbeitsmittel” und “Einflußnahme am Arbeitsplatz” (Partizipation)  erzielt werden konnten.

Quelle: Gesundheitszirkel. Evaluation eines integrierten Konzepts betrieblicher Gesundheitsförderung, Reinhold Sochert

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Arbeitszufriedenheit erheblich gesteigert wird:

Wer macht mit!

Der Gesundheitszirkel setzt sich in der Regel aus

  • mehreren Beschäftigten,
  • der Fachkraft für Arbeitssicherheit,
  • dem Betriebsarzt,
  • einem Mitglied des Betriebs- oder Personalrats und
  • einem Vertreter des Arbeitgebers und ggf.
  • spezielle externe Fachleute

zusammen. Alle Beteiligten entscheiden gemeinsam über die beabsichtigten Maßnahmen, überwachen die Durchführung und stehen als Ansprechpartner für die Beschäftigten zur Verfügung.

Leitidee dieses Konzepts ist es, die Betroffenen, das heißt die Beschäftigten, zu Beteiligten bei der Gestaltung ihrer Arbeitsplätze zu machen und der betrieblichen Gesundheitsförderung eine breite Unterstützung zu sichern.

Es hat sich als sehr hilfreich erwiesen, die Zirkelsitzungen von einem neutralen Moderator leiten zu lassen. Gesundheitszirkel können im Betrieb flächendeckend oder auch in bestimmten Problembereichen projektbezogen eingesetzt werden.

 

Quelle:Arbeitskreis Gesundheit und Gesundheitszirkel, www.hamburg.de/arbeitsschutz

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